V E R E I N S N A M E N . D E

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Rugby im Fußballgewand




Altertümliche Vereinsliedtexte



Gedichte hatten hier noch gefehlt. Horchen wir in die Klubheime hinein, zu Zeiten etwa von 1900 bis 1945, als die Wenigsten von uns schon mit dabei waren. Gemeinsames Singen bildete damals einen selbstverständlichen Pfeiler des Vereinslebens. Zumindest in Schriftform, als Gedichte, läßt sich der Geist von früher noch einmal zurückbringen. Inwieweit heute das Verständnis dafür reicht, muß jeder mit sich selbst ausmachen, aber von der erstaunlichen Wortgewandtheit kann niemand unbeeindruckt bleiben. Natürlich gilt für diese Zusammenstellung wieder, daß nur solche Lieder aufgenommen sind, in denen Preisungen der Vereinsnamen stattfinden (ausnahmsweise soll auch die lediglich einmalige Namensnennung genügen, z.B. bei der unwiderstehlichen Tonaufnahme von SuS Schaag, oder wenn der Verein Beuthen 09 heißt ...). Trotz dieser Beschränkung ist es anscheinend überhaupt die erste Sammlung alter Vereinsliedtexte, die hier ihre Tore öffnet.






Borussia Dortmund
(1.) Wir zieh’n vergnügt und froh dahin / schwarz-gelb ist unsere Tracht / Wir haben stets ’nen heit’ren Sinn / sind lustig, nie verzagt / Wir kennen eine Feindschaft nicht / wir schaffen Hand in Hand / Stets ruhig Blut, ein froh’ Gesicht / ist jedem wohlbekannt. / (Kehrreim) Wir halten fest und treu zusammen / Ball Heil Hurra, Borussia! / Vor keinem Gegner wir verzagen / Ball Heil Hurra, Borussia! / (2.) Wohl auf dem ganzen Erdenkreis / ist unser Sport bekannt / Borussia-Spieler, wie man weiß / halt’n dem Stärksten stand / Und wenn die Fussballflöte schrillt / Borussia tritt hervor / Zum Wettspiel sind wir stets bereit / verteid’gen unser Tor. / (K) ... / (3.) Solang die Kehl’ noch singen kann / soll klingen unser Lied / Solange bis der letzte Mann / noch einen Fussball spielt / Und scheidet einmal einer aus / der Mann kann weiterzieh’n / Ein and’rer löst sofort ihn ab / Borussia bleibt besteh’n! / (K) ... / (4.) Und naht uns einst die letzte Stund’ / wo wir zusammensteh’n / Dann wollen wir uns noch einmal / fest in die Augen seh’n / Und ruft uns einst auch das Geschick / wohl in ein fernes Land / Dann schlingt sich stolz um uns’re Brust / das schwarz’ und gelbe Band! / (K) ...


Alemannia 90 Berlin
(1.) Auf ihr Brüder, Alemannen / auf zum schönen Fußballspiel / Lasset flattern hoch die Fahnen / stoßt den Ball mit Kraft durch’s Ziel / Tretet kühn dem Feind entgegen / kämpfet um den Sieg mit Lust / Dann herrscht Freude allerwegen / jubelnd tönt’s aus jeder Brust. / (Kehrreim) Alemannia, Alemannia / unser fester Bund / Der uns einigt all ihr Brüder / dir weih’n wir Herz und Mund / Wir heben die Hände / schwören dir auf’s Neu’: / Blau und gelb sei unsere Farbe / nur ihr bleib’n wir treu. / (2.) Kraft und Mut soll’n stets begeistern / uns zu uns’rem Fußballsport / Doch beim Spiel woll’n wir uns meistern / kämpft mit Tat, nicht mit dem Wort / Männer woll’n wir sein, nicht Knaben / würdig woll’n wir stehen da / Ruhm und Ehre woll’n wir haben / glänzen soll Alemannia! / (K) ... / (3.) Frohsinn, Freude mög’ erklingen / stets in uns’rem Freundschaftsbund / Jubeln wollen wir und Singen / nach des Spieles Feierstund’ / Doch auch in den schweren Zeiten / wollen wir uns Brüder sein / Woll’n vergessen Haß und Streiten / Herz und Hand dem Nächsten weih’n! / (K) ...


Bremer Spfr. +
(1.) „Sportfreunde vom Weserstrand“ / dies ist unser Name / Überall im deutschen Land / kennt man uns’re Fahne / Treue, Freundschaft, edler Sport / unser stolzes Losungswort / Wollen hoch wir halten. / (2.) Fußball, unser liebstes Spiel / stärket uns die Glieder / Jedes Wetter findet uns / auf dem Rasen wieder / Und bei diesem frischen Tanze / kämpft ein jeder nur für’s Ganze / Für den Sieg der Mannschaft. / (3.) Sportfreunde, ob alt, ob jung / haltet euch die Treue / Fußball und Athletik / stets blühe und gedeihe / Siegreich uns’re Fahnen weh’n / wenn wir fest zusammensteh’n: / Sportfreunde in Bremen.  (um zwei Strophen gekürzt)


TSV Enzweihingen
(1.) Zieh’n wir hinaus zum frischen Spiel / zum Turnen und zum Sport / Dann ist der Frohsinn unser Ziel / er nimmt die Sorgen fort / Ist draußen heller Sonnenschein / und blau das Himmelszelt / Laßt uns von Herzen fröhlich sein / das kost’ kein Pfennig Geld. / (Kehrreim) Wir sind vom Turn- und Sportverein / heißa juchhei / Wir wollen Kameraden sein / fröhlich und treu / Allen zur Freud und niemand’ zu Leid / heute, morgen und für alle Zeit. / (2.) Sind wir an Leib und Seel’ gesund / was wollen wir dann mehr? / Geht es auch manchmal kunterbunt / wir setzen uns zur Wehr / Die Welt, die ist so schön erdacht / sie dreht sich jeden Tag / Drum Freunde, freut euch, singt und lacht / ’s kommt doch wie’s kommen mag. / (K) ...


Eintracht München-Gladbach +  (= Mönchengladbach)
(1.) Ich bin ein Eintracht-Spieler, will’s stets bleiben / das schwöre ich der Fahne schwarz und gelb / Für diese will ich immer wacker streiten / in guter und in allerschwerster Zeit / Und wenn der Tod mein Auge bricht / mein letztes Wort noch „Eintracht“ ist / Denn es schlingt sich stolz um Herz und Brust und Hand / das schöne schwarz’ und gelbe Eintracht-Band. / (2.) Was uns’re toten Helden uns geschaffen / das wollen wir in Treue halten fest / Das wollen wir uns heute hier geloben / nur Einigkeit sei unser Losungswort / Darum reichet euch die Hände / in Eintracht bis ans Ende / Denn was ihr toten Helden ließt ersteh’n / das darf und wird niemals mehr untergeh’n. / (3.) Drum Spieler auf zu neuen großen Taten / damit das Erbe liegt in treuer Hand / Und wir als Vorbild dienen uns’rer Jugend / und mit ihr gehen weiter Hand in Hand / Drum schwören wir auf’s Neue / der Eintracht ewige Treue / Denn es schlingt sich stolz um Herz und Brust und Hand / das schöne schwarz’ und gelbe Eintracht-Band.


Trier 1905 +
(1.) Auf hohem Maste stolz gebläht / weht uns’res Wimpels Zier / Es gibt nur einmal „blau und schwarz“ / in uns’rem lieben Trier / Blau ist der Treue Prachtgewand / Schwarz ist dem Tod vermählt / Drum haben wir als Wahlspruch auch / „Treu bis zum Tod“ erwählt. / (Kehrreim) Wir sind die SVT-05er / Hipp hipp hurra! / Wir sind die SVT-05er / Hipp hipp hurra! / (2.) Winkt uns der Kampf um Ehr’ und Preis / die Erste Elf tritt an / Wir greifen kühn nach Sieg und Reis / und stehen uns’ren Mann / War dann Fortuna hold gesinnt / und gab uns Sieg und Ehr’ / Dann klingt’s vom Weißhaus talwärts bald / wie Sturmgebraus daher: / (K) ... / (3.) Sind wir zu Tanz und Fröhlichkeit / vereint in trautem Kreis / Dann jubeln und dann singen wir / zu echter Freundschaft Preis / Die Treue, die der Sport verlangt / die stütze den Verein / Wer blau und schwarz die Farben liebt / der stimme freudig ein: / (K) ...


Viktoria Stolp +
(1.) Wenn beim Becherklang und Singen / wir vereint zu guter Stund’ / Lassen allzeit wir erklingen / dieses Lied in trauter Rund’ / Woll’n das volle Glas wir weihen / uns’rem Klub „Viktoria“ / Und die Freundschaft stets erneuern / drum: Hurra Viktoria! / (2.) Auf dem Feld der Fußballehre / wo das schwarz-weiß’ Banner weht / Wo kein’ Sorg’ das Herz beschwere / wenn zum Fußballkampf es geht / Für Schwarz-Weiß wir stets nur streiten / für SV Viktoria / Und zum Schwur die Hände reichen / drum: Hurra Viktoria! / (3.) Ob Besiegte wir, ob Sieger / SVV nur sei’s Panier / Woll’n es singen immer wieder / schmückt uns auch nicht Siegeszier / Stets voll Dankbarkeit gedenken / uns’res Klubs Viktoria / Und ihm ewig Treue schenken / drum: Hurra Viktoria! / (4.) Und wenn einst nach vielen Jahren / das Geschick uns hat zerstreut / Wir des Lebens Leid erfahren / denket an die Jugendzeit! / Wenn die Sehnsucht sich wird rühren / nach dem alten Freundeskreis / Dann soll uns zusammenführen / uns’re Fahne schwarz und weiß!


Karlsruher FV
(1.) Fußballspiel, du schönster Sport von allen / dem wir unsere Jugend weih’n / Dir soll ewig herrlich Lob erschallen / in dem Karlsruher Fußball-Verein / Er trägt die schönen Farben schwarz und rot / für die steh’n wir selbst in größter Not / Drum Freunde, stimmet in den Ruf mit ein: / Hoch der Karlsruher Fußball-Verein! / (2.) Wenn wir auf grünem Felde stehen / wider einen starken Feind / Dann wird’s uns immer gut ergehen / wenn sich Kraft mit Mut vereint / Und mutig weih’n wir uns dem Vaterland / wenn kämpfen wir dereinst mit starker Hand / Wenn stehen wir als tapf’re Wehr / auf dem schönen Feld der Ehr’. / (3.) Mag auch ein Freund uns dann verlassen / muß an einen anderen Ort / So können wir uns sicher drauf verlassen: / an „schwarz-rot“ denkt er immerfort / Der schönen Tage er gedenkt allda / er ruft ein kräftiges „Hipp hipp hurra“ / Den Freunden zu in weiter Fern / bei denen er geweilt so gern. / (4.) Schwör’n woll’n wir heute nochmals Treue / unserem lieben KFV / Für ihn wir kämpfen stets auf’s Neue / mit ganzer Kraft auf grüner Au / Wir wollen fest zusammenhalten / solang’ der Jugend Kräfte walten / Dann ist in manchem schönen Streit / der sich’re Sieg auf uns’rer Seit’.


Teutonia Lippstadt +
(1.) Glückauf, so woll’n wir frisch und rein / zu uns’rem Banner schwören / Willkommen all, die fest und treu / zu dem Verein gehören / Gesundes Spiel gibt frohen Mut / das ist des Lebens höchstes Gut / Drum stimmet eure Lieder / auf’s Neue an, ihr Brüder! / (Kehrreim) Hipp hipp hurra, Teutonia! / hipp hipp hurra, Teutonia! / (2.) Ein Herz voll junger Lebenskraft / die wir im Wettstreit üben / Das haben wir in freud’gem Stolz / auf das Panier geschrieben / Drum auf zum fröhlich-frischen Spiel / wir kämpfen treu für unser Ziel: / Den Rasensport zu heben / Teutonia soll leben! / (K) ... / (3.) Uns schert kein launig Wetterglück / wie’s kommt, so kommt es eben / Ob trüb, ob froh des Himmels Blick / es gilt kein feiges Beben / Wir haben unsere Sportskluft an / Schwarz-Weiß sind unsere Farben / Die wir mit Treueschwüren / zu Ruhm und Siegen führen. / (K) ... / (4.) Wir setzen uns ein herrlich Ziel / und werden’s auch erreichen / Zu Glanz und Ehren unser Spiel / für das wir nimmer weichen / Und mag das Sportsglück dann und wann / sich gegen uns verbünden / Der Spielverein Teutonia / wird Revanche schon finden! / (K) ...


DJK Katernberg
(DJK = Deutsche Jugendkraft)
(1.) Was zieht uns zum Sportplatz / eine muntere Schar / Mit frisch-frohem Herzen / das ist die DJK / Wir sind die Jugendkraft’ler / sind überall bekannt / Und tragen das schöne / blau-weiße Gewand. / (2.) Beginnt dann der Wettkampf / die Elf stets bereit / Zu kämpfen, zu siegen / ein jeder setzt sich ein / Das wird ein hartes Ringen / ein Kampf um uns’re Ehr / Den Gegner zu schlagen / ist unser Begehr. / (3.) Und hab’n wir verloren / trotz Einsatz und Müh’ / Wir könn’ es vertragen / jedoch vergessen wir’s nie / Und folgt dann der Revanchekampf / wir brennen schon darauf / Mit drei, vier, fünf Toren / zieh’n wir dann nach Haus. / (4.) Stoßt an Jugendkraft’ler / wir loben es euch / Nichts kann uns erschüttern / selbst wenn der Teufel heult / Ob Fels, ob Eichensplitter / ob Sturm, ob Sonnenschein / Wir sind die Jugendkraft’ler / und woll’n es immer sein.


Vorwärts Gronau +
(1.) Ein Vorwärts-Spieler will ich sein / solang’ mein Auge sieht / Solange noch ein Tropfen Blut / durch meine Adern zieht / Wir tragen das blau-weiße Band / das allen Leuten wohl bekannt. / (K) Es lebe hoch der Sportverein, „Vorwärts“, der soll es sein! / (2.) Der Schiedsrichter pfeift das Spiel schon an / der Ball läuft hin und her / Es kämpfen alle Mann für Mann / für die blau-weiße Ehr’ / Wir tragen das blau-weiße Band / das allen Leuten wohl bekannt. / (K) ... / (3.) Und wenn ich einst gestorben bin / und lieg’ im Totenschrein / Als Fußballspieler hab ich gelebt / will auch begraben sein / Setzt auf mein Grab ein’ Fußball hin / daneben stellt zwei Fähnlein. / (K) ...


Arminia Bielefeld
(1.) Ich wählte mir als Knabe schon / das schwarz-weiß-blaue Band / Ich legte es um meine Brust / mit jugendstarker Hand / Ein Knabe zwar, doch war das Wort / das ich dem Bande gab / Fest bis zum heut’gen Jubeltag / und bleibt’s bis an mein Grab. / (2.) Vom Knaben wurde ich zum Mann / hab’ heute ernste Pflicht / Doch was das Leben fordern mag / mein Band das laß’ ich nicht / Vom Knaben wurde ich zum Mann / ich sah die Jahre geh’n / Ich sah Arminias stolzes Band / siegreich am Maste weh’n. / (3.) Ich sah Arminias schweren Kampf / sah ihr Leid und ihre Not / Doch glaubt’ ich an Arminias Stern / und sah ihr Morgenrot / Und Jahre werden kommen / und Jahre werden geh’n / Arminia aber wird / siegreich fortbesteh’n.  (um zwei Strophen gekürzt)


VfR Aachen-Forst
(1.) Schwarz-weiß sind unsere Farben / schwarz-weiß ist unsere Tracht / Schwarz-weiß ist die Vergangenheit / oft dunkel wie die Nacht / Doch hell die Zukunft vor uns liegt / im schönsten Sonnenlicht / Wer so das Mißgeschick besiegt / der geht zu Grunde nicht. / (Kehrreim) VfR – VfR hebet hoch das Glas empor / Wer’s ehrlich meint, wer’s ehrlich meint / der stimme ein in uns’ren Chor. / (2.) In manchem Kampf wir stritten / mit Eifer und mit Macht / Doch hat die Siegessonne / noch selten uns gelacht / Obschon in heißem Kampfe / wir als Bess’re uns gezeigt / Hat doch die Siegesschale / sich dem Gegner zugeneigt / Doch getrost, doch getrost / es geht durch Nacht zum Licht / Zwar oft besiegt, zwar oft besiegt / entmutigt sind wir nicht. / (K) ... / (3.) Solang’ elf Mann beisammen / auf heilen Beinen steh’n / Solang’ auf Forster Plätzen / den Ball wir sausen seh’n / Solang’ die Kehl’ noch singen kann / ertönet uns das Lied / Solang’ bis daß der letzte Mann / den letzten Fußball spielt / Und sinkt auch einer in das Grab / ein anderer löst sofort ihn ab / Ja der Mann kann von uns geh’n / der „Rasensport“ doch bleibt besteh’n. / (K) ...


Beuthen 09 +
(Liedaufbau und Versmaß sind hier undurchschaubar. Man kann nur Textbausteine aufführen.)
(A) Frisch auf zum Spiel mit flinkem Fuß / den Fußballspielern gilt mein Gruß / Heil dir und deinen Treuen dort / Heil dir, du edler Sport! / Du blühst in aller Herren Land / empor zu mächtigem Verband / Im Sport wird jeder Mann zum Freund / im Sport sind wir vereint. / (B) Ja wenn der Fußball durch die Lüfte saust / mit Kopf und Fuß der Kampf entbraust / Frisch im Angriff, tapfer in der Wehr / ein schöner Sieg ist tausendfache Ehr’. / (C) Ein Mann, ein Wort, dem Fußballsport / gilt ewig unser Schwur / Stürmen wir Mann für Mann / immer nur flink voran / Lacht uns das Glück im Siegerkranze zu / Und kehren wir mit Lorbeer’n heim / und froher Siegerlust / Klingt beim Becherklang / fröhlicher Sportgesang / Ringt sich ein Schrei aus uns’rer vollen Brust: / (D) Hipp hipp hurra, hipp hipp hurra / Hipp hipp hurra, hipp hipp hurra / Drum Brüder, hebt die Gläser hoch / es klinge fort und fort / Er lebe hoch, ja dreimal hoch / der edle Fußballsport! / (E) Hallo, was will der bunte Häuf? / die Fußballmannschaft ziehet auf / Ein schmucker Troß in leichtem Kleid / voll Kraft und Zähigkeit / Wohlan, der harte Kampf beginnt / ein Winseln durch die Seele rinnt / Und murmelnd geht es durch die Reih’n: / wer wird der Sieger sein? 09!


1.FK Mattighofen +
(Liedaufbau und Versmaß sind hier undurchschaubar. Man kann nur Textbausteine aufführen.)
(A) Ja ist es denn auch wirklich wahr / was man hat vernommen / Daß der 1.FKM / schon wieder hat gewonnen?! / Heiwumsti diwumsti wallerallera / Daß der 1.FKM / schon wieder hat gewonnen?! / Der FKM geht niemals unter / der FKM, der lebe hoch! / (B) Solang’ die Latte kracht / solang’ das Netz sich bauscht / Ein kräftiges „Hipp hipp hurra“ / der FKM steht siegreich da! / (C) Unser Tormann auf der Lauer / schaut bedächtig drein / Die Backs, die steh’n wie eine Mauer / hau’n alles kurz und klein / Die Halves, die Helfershelfer / die schieben den Ball so vor / Daß die flinken Stürmer / schießen Tor auf Tor. / (D) Drum Brüder ihr aus Mattighofen/ erhebt die Gläser voller Bier / Erhebt die Gläser und schwört Treue / die Meisterschaft gewinnen wir!


Bayern München
(1.) Sind wir vereint zur guten Stunde / im engen, trauten Freundeskreis / So dringt aus uns’rer aller Munde / das Lied dem Fußballsport zum Preis / Denn wir sind hier als treue Sportgenossen / als Bayern-Mannschaft steh’n wir siegreich da / Zu ihr wir halten unverdrossen / drum schall’ es laut „Hipp hipp hurra“! / (2.) Der zweite Gruß, er soll ertönen / für die, die uns’rem Sport sich weih’n / Und pereat (= nieder mit) allen, die ihn höhnen / wir aber wollen treu ihm sein / Als Fußballspieler lasset uns getreue / zu Bayern halten, was auch sonst geschah / Und unser Ruf erschalle stets auf’s Neue: / der FC Bayern, Hipp hipp hurra! / (3.) Den letzten Gruß, ihn lasset erschallen / dem Klub zur Ehr’, dem wir angehör’n / Und das Bestreben von uns allen / sei seinen Ruf stets zu vermehr’n / Stolz laßt uns sein, wenn seine Fahnen wehen / das Rot und Weiß, das oft man siegreich sah / Auf daß sie ewiglich bestehen / stoßt freudig an, Hipp hipp hurra!


Frankonia Broich +
(1.) Der schönste Sport auf dieser Welt / das ist das Fußballspiel / Drum glaubt es mir auf Manneswort / es ist ein hehres Ziel / Wenn frisch die Luft, der Rasen grün / wir ziehen froh hinaus / Dann fliehen alle Sorgen fort / wer bleibet da zu Haus?! / (Kehrreim) Für unsere Farben streiten wir / die Farben Gold und Rot / Hoch lebt das edle Fußballspiel / und der Spielverein von Broich! / (2.) Wenn man im Spiel mit Jugendlust / wir eilen froh dahin / Wie das den Körper kräftig macht / und fröhlich uns’ren Sinn / Die Muskeln stählt, den Mut erhebt / zu jugendfrischer Tat / Wer da nicht mitmacht, miterlebt / nicht von der Jugend hat! / (K) ... / (3.) Wenn nach dem Kampf bei Sang und Trunk / im Kameradenkreis / Erschallt ein Lied aus froher Brust / dem edlen Sport zum Preis / Dann tauschen wir auf Ehrenwort / mit keinem auf der Welt / Weil unser Tun dem Jugendsinn / am besten wohlgefällt. / (K) ... / (4.) Wenn dann die schöne Jugendzeit / ist auch einmal vorbei / Dann sind wir noch zu jeder Stund’ / mit Herz und Sinn dabei / In Liebe schlägt stets unser Herz / noch für Frankonia / Wenn sie uns ruft, im Alter noch / dann sind wir alle da. / (K) ...



SuS Schaag
(SuS = „Spiel und Sport“)




FV Engers
(1.) Wer zieht so munter des Weges dahin? / eine Schar im grün-weiß’ Gewand / Gesund ist der Körper und fröhlich der Sinn / die Wackeren sind uns bekannt / Es ist der Engerser Fußball-Verein / drum Spieler, stimmt fröhlich ein: / (Kehrreim) Hurra, hurra, hurra, der Fußball-Verein, hurra! / Hurra, hurra, hurra, der Fußball-Verein, hurra! / (2.) Und ist nun die Zeit zu dem Spiele da / rückt freudig die Elf dann heran / Auf beiden Seiten ein kräftig „Hurra“ / und die Mitte das Leder stößt an / Ein jeder auf seinem Posten bereit / gegen jeden Angriff des Gegners gefeit. / (K) ... / (3.) Uns’re Stürmer, sie dringen mutig vor / doch der Gegner ist auf der Hut / In bedrohlicher Nähe das feindliche Tor / verstehen die Stürmer sich gut / Es wandert der Ball von Fuß zu Fuß / und dann auf das Tor ein Bombenschuß! / (K) ... / (4.) Ist der Sieg uns erfochten, der Kampf zu End’ / beherrscht uns ein fröhlicher Geist / Und alles, was zum Verein sich bekennt / dem Sieger die Ehre erweist / Es erklinget der Ruf, und alles stimmt ein: / ein dreifach’ „Hurra“ dem Fußball-Verein! / (K) ... / (5.) In unserem Städtchen am grünen Rhein / der Fußball blühet fort / Drum, Spieler, haltet treu zum Verein / und treu zum schönen Sport / Schart euch ums Banner, Mann für Mann / und rufet mit Begeisterung dann: / (K) ...


Germania Hauenhorst
(1.) Es zogen die alten Germanen / auf das Spielfeld hinaus / Und spielten um Sieg und Pokale / brachten Freude und Frohsinn nach Haus / Und noch heute klingt’s „Hipp hipp hurra“ / es lebe die Germania! / (Kehrreim) Germania, Germania, du bist mein Ideal / Germania, Germania, so klingt es überall / SV Germania Hauenhorst / Dir bleib ich ewig treu / Und freu’ auf’s Waldparkstadion / mich jedes Mal auf’s Neu. / (2.) Es singen noch heut’ die Germanen / wenn das Fußballspiel ist aus / Und schwenken die rot-schwarzen Fahnen / Lieder klingen jahrein und jahraus / Mit Musik und mit Allotria / es lebe die Germania! / (K) ... / (3.) Ein Fußballer-Sonntag ist herrlich / wenn Fortuna lacht uns zu / Die Fans sind begeistert, man freut sich / schöne Tore, sie fallen im Nu / Und dann geht es ins Vereinslokal / da singt sogleich der ganze Saal: / (K) ...


Wacker (Xxxxxx) +
(Dieses Lied wurde in einer allgemeinen Liedersammlung gefunden, mit der Anmerkung, daß es wohl zu Wacker Leipzig + gehöre. Angesichts der im Arbeitersport angesiedelten Parole „Frei Heil“ läßt sich dies jedoch ausschließen. Wacker Halle + und Wacker Nordhausen, die farblich ebenfalls zuträfen, fallen aus gleichen Gründen weg.)
(1.) Frei Heil, du edles Fußballspiel / Frei Heil aus Herzensgrund / Sei allzeit unser schönstes Ziel / im weiten Erdenrund / Du bietest uns der Freuden viel / du gibst uns frohen Mut / Uns dünkt das flotte Fußballspiel / ein köstlich hohes Gut / Drum Freunde all, zum Fußballspielen / seid jederzeit zum Spiel bereit / Damit wir stets den Sieg erzielen / an jedem Ort, zu jeder Zeit. / (2.) Das Fußballspiel ist unsere Freud’ / drum, Sportler, auf den Plan / Dem Gegner gilt’s zu zeigen heut’ / was Wacker leisten kann / Mit ihrem Ball im schnellen Lauf / stürmt hin der Stürmer Schar / Sogar die Läufer kommen auf / und schießen Tore gar / Wir Wacker-Leute werden siegen / sind jederzeit zum Spiel bereit / Wir werden niemals unterliegen / an keinem Ort, zu keiner Zeit. / (3.) Verteid’ger halten treue Wacht / mit Torwart im Verein / Und wehr’n die Gegner ab mit Macht / wie sollt’s auch anders sein / Der Wille ist’s, zu siegen nur / sollt rinnen auch der Schweiß / Drum haltet stets den Treueschwur / den Farben blau und weiß / Drum schwören heute wir auf’s Neue / sind jederzeit zum Spiel bereit / Dir, Wacker, zugetan in Treue / auf alle Zeit, auf alle Zeit!


VfB Königsberg +
(1.) Wer hat den Sport auf weitem grünen Rasen / im Baltenland zuerst zur Ehr’ gebracht? / Wer hat zum Sammeln das Signal geblasen / wer schlug zuerst hier eine Fußballschlacht? / Stolz wollen wir es künden / ein jeder soll’s empfinden / Es war zuerst der alte FCK / den man im Osten auf dem Rasen sah! / (2.) Gar manchen Sieg erkämpften uns’re Farben / auf grünem Feld im heißen Fußballstreit / Den wir als Jünger unseres Sports erwarben / der blieb ein Freund des Sportes allezeit / Viel Ernst lag in dem Spiele / wir steckten weite Ziele / Der alte Name FCK verschwand / der Klub war hinfort VfB genannt! / (3.) Und wenn auch mal für eine Fußballrunde / die Baltenmeisterschaft verloren war / So gaben wir im nächsten Jahre Kunde / daß auf der Höhe uns’re Spielerschar / Wir wollen vorwärts schauen / der Zukunft voll vertrauen / Dem VfB, dem alten FCK / ein dreifach’ kräftiges „Hipp hipp hurra“!


Sterkrade 06/07
(1.) Wohlauf, die Luft ist frisch und rein / nichts kann zu Haus’ uns halten / Wir wollen Kameraden sein / die Jungen und die Alten / Die Freundschaft unsere Losung sei / und sportlich unser Leben / Drum rufen wir stets frank und frei: / 06/07 soll leben! / (2.) Und tritt dann auch der Sonntag ein / zum Kampfe wir uns stellen / Mit Freunden zieh’n zum Dicken Stein / elf muntere Gesellen / Und ist der Kampf auch noch so heiß / das Beste woll’n wir geben / Der Sieg ist uns’ um jeden Preis / 06/07 soll leben! / (3.) Wir werden auch in manchem Kampf / dereinstens unterliegen / Doch wollen wir mit frischem Dampf / den nächsten Feind besiegen / Und ist der Kampf auch noch so heiß / das Letzte woll’n wir geben / Der Sieg ist uns’ um jeden Preis / 06/07 soll leben! / (4.) Drum Freunde stoßt die Gläser an / und hebt euch nicht von hinnen / Es liegt, man merkt’s dem Keller an / ein guter Jahrgang drinnen / Nun machet froh die Gläser rein / wir woll’n den Schwur erheben / Wir bleib’n dir treu du Dicker Stein / 06/07 muss leben!


Allemania Friedrichshagen +
(1.) Herbei, herbei, ihr lust’gen Brüder / herbei, herbei, das Spiel beginnt / Es gilt zu zeigen heute wieder / daß Allemania stets gewinnt / „Schwarz und gelb“ darf niemals unterliegen / drum geloben wir uns fein / Unser Leder muß das Tor durchfliegen / und wir, wir müssen Sieger sein. / (Kehrreim) Brüder, höret die Signale / auf zum Kampf mit Mut und Kraft / Allemanias 1. Mannschaft / ringt um die Meisterschaft. / (2.) Der Torwart hält wie eine Mauer / die Verteid’ger stehen auf der Hut / Und die Läufer pfiffig auf der Lauer / windschnell, auch die Stürmer sind sehr gut / Schuß um Schuß muß uns zum Siege führen / wenn sich jeder auf der Höhe zeigt / Wieder müssen wir den Sieg erküren / der sich uns so oft schon zugeneigt. / (K) ... / (3.) Wenn im schweren, harten Ringen / uns der Feind zu schaffen macht / Muß es dennoch uns gelingen / daß der Sieg uns wieder lacht / Drum noch einmal laßt die Mahnung klingen / stehet Freunde alle euren Mann / Reget alle eure Geistesschwingen / strengt die ganzen Körperkräfte an. / (K) ...


Dresdner SC
(1.) Allüberall in deutschen Landen / mein DSC, dein Name klingt / Wohin von festen Freundschaftsbanden / und gutem Sport die Kunde dringt / Stolz woll’n wir DSC’er heißen / und stehen fest stets Mann für Mann / Als ein Panier zu aller Zeiten / soll leuchten uns „Schwarz-Rot“ voran. / (Kehrreim) Ha ho he, DSC! Ha ho he, DSC! / (2.) Daß wir den Sieg im Spiel erringen / lehrt uns Gewandtheit, Mut und Kraft / Doch auch den Stärksten zu bezwingen / die Harmonie der Spieler schafft / Naht dann die Mißgunst, keine Klagen / wenn uns der Neid entgegen lugt / Woran die Wespen heimlich nagen / fürwahr ’s ist nicht die schlecht’ste Frucht. / (K) ... / (3.) So sei uns Sieg auf Sieg beschieden / im frohen Kampf noch manches Jahr / Nach außen Lorbeer, innen Frieden / blüh dem Vereine immerdar! / Doch auch im Sieg laßt uns bescheiden / stets sein, im Unglück aber stark / In guten wie in schlechten Zeiten / treu uns’ren Farben bis ins Mark. / (K) ...


Rot-Weiß Nienborg
(1.) Wir sind die Roten Husaren / vom SC Nienborg Rot-Weiß / Durch Siege und durch Niederlagen / in Kameradschaft zusammengeschweißt / Wir sind immer Fußballspieler / und werden wir auch noch so alt / Wir singen stets die alten Lieder / von uns’rem Lederball / Und unser Schwur soll heißen: / (Kehrreim) SC Rot-Weiß wird nie untergeh’n! / Die Nienborger immer zusammensteh’n / in uns’res Sport-Clubs Reihen. / (2.) Rot-weiß sind unsere Farben / sie bedeuten unsere Welt / Ein jeder soll uns gleichviel gelten / der sich zu uns Husaren gesellt / Rot das Blut und weiß die Ehre / das ist immer unser Prinzip / Drum jeder stets das Blut der Liebe / dem Kampf die Ehre gibt / Und nichts kann uns erschüttern. / (K) ... / (3.) Fest steht unser Klub zusammen / frei, aufrecht, treu und wahr / Wir glauben an unsere Heimat / an Gott und an unsere Tat / Kameradschaftlich verschworen / geben wir fair und mutig Wehr / Denn unsere Arbeit ist erkoren / zu unserer Heimat Ehr’/ Und wir geloben alle: / (K) ...


SSV Delrath
(1.) Wir sind die Spieler vom Spiel-Sport-Verein / Delrath, das ist unser Heimatort / Bleiben stets dem König Fußball treu / bis in alle Zeiten immerfort / Ruft er uns zum Kampf auf grünem Feld / folgen freud’gem Herzen wir dem Ruf / Ein Hoch dem Fußball, doch Dank auch dessen / der uns diesen Kampfsport schuf. / (2.) Sind zum Kampf wir angetreten in blau-weiß / mag der Kampf umtoben uns auch noch so heiß / Heißt es kämpfen, daß wir siegen / doch wir können auch in Ehren unterliegen / Das Fußballspielen stärkt den Geist und die innere Kraft / aus dem zarten Jüngling es noch starke Männer schafft / Fußball, Spiel der Jugend, wir gehören ewig dir / das ist unser Wahlspruch, und dem folgen wir. / (3.) Spieler müssen Freunde sein / sonst kann niemals ein Verein gedeih’n / Mut und Freundschaft, stets gepaart / ist des Sportvereines Eigenart / Freunde haltet euer Wort / und bleibet treu dem „Spiel und Sport“ / Trinket aus, Herr Wirt schenkt ein / es lebe hoch der Spiel- und Sportverein!


Hannover 96 (+)
(Hinweis: „96er“ müßte vom Versmaß her als „Sechsundneunz’ger“ gesungen/gelesen werden.)
(1.) Stolz weht die Flagge schwarz-weiß-grün / dem HFC zur Ehr / Begeistert uns die Herzen glühn / ruft uns ein Feind zur Wehr / Die Eintracht und das Freundschaftsband / sie sind in uns vereint / So ziehen wir durch’s deutsche Land / und fürchten keinen Feind. / (Kehrreim) Dir woll’n wir treu ergeben sein / getreu bis in den Tod / Dir woll’n wir unser Leben weih’n / dir, HFC, ein Hoch! / (2.) In Ost und West, in Süd und Nord / vom deutschen Vaterland / In jeder Stadt, an jedem Ort / da sind wir wohlbekannt / Als 96er sieht man uns / auf jedem Spielfeld gern / Drum steh’n wir treu zum HFC / und weil’n wir noch so fern. / (K) ... / (3.) Der 96er höchste Lust / das ist ein flottes Spiel / Nur immer drauf aus vollster Brust / so kommen wir ans Ziel / Das höchste Glück für uns kann nur / ein Sieg mit Ehren sein / Es singt drum auch mit Herz und Mund / ein jeder im Verein: / (K) ... / (4.) Drum auf, ihr 96er all / stimmt in den Ruf mit ein / Es lebe hoch der Lederball / und mit ihm der Verein! / Und gehen wir dereinst zur Ruh / an Kampf und Siegen satt / Wir rufen trotzdem jedem zu / und klingt es noch so matt: / (K) ...


Hannover 96
(Hinweis: „96er“ müßte vom Versmaß her als „Sechsundneunz’ger“ gesungen/gelesen werden.)
(1.) Sind wir vereint in froher Runde / erklingt ein freies Lied so gern / Es bleibet dieser flücht’gen Stunde / dadurch der äuß’re Glanz nicht fern / Jedoch ein Schmuckstück auserlesen / als unverwelklich schönen Strauß / Das echte 96er Wesen / das tragen in uns wir ins Haus. / (2.) Das Wesen, das in reiner Flamme / im treuen Freundesherzen glüht / Und jedes Glied vom ganzen Stamme / zu allem Schönen, Edlen zieht / Darin das Alter mit der Jugend / wetteifert, gläubig kühn und zart / So war die 96er Tugend / so bleibt die 96er Art. / (3.) Drum kann das Wunder sich begeben / daß Jeder Jedem ist vertraut / Und hätten wir im ganzen Leben / uns heut’ zum ersten Mal geschaut / Tiefinnerlich sind wir verbunden / ob alt, ob jung im Geist verwandt / Zu allen Zeiten wird’s bekunden / der Druck der 96er Hand. / (4.) Und muß der Jubel auch verhallen / ein warmes Nachempfinden bleibt / Das tief im Innern bei uns allen / zu voller, schöner Blüte treibt / O Freund aus unvergeß’nen Tagen / dir jederzeit und allerwärts / Wird treu wie heut’ entgegenschlagen / das alte 96er Herz. / (5.) Nun Brüder, rückt heran im Kreise / was uns so wert, so stolz gemacht / Der alten 96er Weise / sei jubelnd unser Glas gebracht / Wir halten fest am heil’gen Bunde / in alter Treue fort und fort / An jedem Ort, zu jeder Stunde / das sei ein 96er Wort!


Viktoria Zerbst +
(1.) Viktoria, so reich an Ehren / dir will ich ewig Treue schwören / Dein bin ich, werd’ ich immer sein / du kampferprobter Sportverein / Drum ruf ich laut „Hipp hipp hurra“ / Hoch Sportverein Viktoria! / (2.) Du hast schon manchen Ruhm errungen / manch starken Gegner schon bezwungen / Und wo du immer auch gastierst / wirst du mit Achtung respektiert / Drum bringt dem Sportverein sein Teil / ein dreifach’ kräftiges „Sport-Heil“! / (3.) Als einst nach scharfen Kampfesreigen / der Meistertitel ward dein Eigen / Da quoll’s hoch auf in meiner Brust / vor Siegesfreude Sportsmanns Lust / Da drang der Schwur zu Himmelshöh’n: / Viktoria wird nicht untergeh’n! / (4.) Und dieser Geist soll weiter walten / laßt einig uns zusammenhalten / Und treulich stehen Hand in Hand / zum alten rot-weiß-grünen Band / Drum Brüder auf, „Hipp hipp hurra“ / Hoch Sportverein Viktoria!


Bayern Hof (+)
(1.) Glühende junge begeisterte Sportler / Gründer des Bayern-Vereins / halten zusammen in Freud und im Leide / wir sind im Spiele stets eins. / (Kehrreim) Ob Regen, ob Schnee, ob Sturmgebraus / als Bayern-Kameraden halten wir aus / Hipp hipp hurra, hipp hipp hurra / dem Bayern-Verein, dem Bayern-Verein! / (2.) Singende lachende fröhliche Bayern / finden zum Singen sich ein / pflegen Gesang und den Sport im Vereine / huldigen ihm Jahr für Jahr. / (K) ... / (3.) Uns’rem geliebten Verein FC Bayern / soll dieses Lied eigen sein / ihm sei beschieden auf all seinen Wegen / Sieg und Erfolg, Sonnenschein. / (K) ...


FTSV Altenwerder
(1.) Rot-Weiß soll’n stets die Farben sein / die wir in Ehren halten / Rot-weißes Band umschlinge stets / die Jungen und die Alten / Die für uns strebten fort und fort / für uns’ren edlen Fußballsport. / (Kehrreim) Drum rufen wir „FTSV“ / wachs, blühe und gedeihe! / He fallt in de Schiet, he steit wedder op / der FTSV soll leben! / (2.) Das erste Spiel bringt Siege uns / auch manchmal Niederlagen / Drum wollen wir mit frischem Mut / stets neue Kämpfe wagen / War gnädig dann uns das Geschick / und siegreich kehren wir zurück. / (K) ... / (3.) Kein Haß soll stören und kein Neid / in uns’rem edlen Streben / Stets Friede nur und Einigkeit / soll’n uns’ren Bund beleben / Es steht beim Frohsinn und beim Sport / stets seinen Mann der Fußballsport. / (K) ... / (4.) Und sollte einst mal sterben ich / dann geht’s zur Himmelreise / Die Brust umschlingt zur letzten Fahrt / das Band, das rot’ und weiße / Und steh’ ich an der Himmelspfort’ / gedenke ich des Fußballsports. / (K) ...


Eintracht Wiederitzsch (+)
(1.) Im SC Eintracht will ich sein / solang’ mein Auge sieht / Solange noch ein Tropfen Blut / durch meine Adern fließt / Im SC Eintracht will ich sein / ich schwör’s mit Herz und Hand / Drum windet sich um meine Brust / das schwarz’ und gelbe Band. / (Kehrreim) Was eilet dort im schnellen Lauf / am Sonntag Nachmittage ? / Das ist Eintrachts wild verwegene Schar / Im Wald und auf der Heide / da such ich meine Freude / Beim lust’gen Fußballspiel. / (2.) Geschickt, gewandt macht uns der Sport / durch Übung nur allein / Drum woll’n wir alle fort und fort / nur ihm ergeben sein / Wir steh’n für uns’re Farben ein / mit Lust zu jeder Zeit / Und wehe sollte einer sein / der uns’ren Sport bedroht. / (K) ... / (3.) Mit Mut und Kraft zieh’n wir ins Feld / wir fürchten keinen Feind / Ein jeder von uns gilt als Held / da Mut uns ja vereint / Die Ehre uns’res Sportes ist / uns heilig alle Zeit / Und keiner das wohl je vergißt / daß wir uns ihm geweiht. / (K) ... / (4.) Und wenn ich einst gestorben bin / und lieg’ im Totenschrein / Als Eintracht’ler will wie gelebt / nun auch begraben sein / Setzt auf mein Grab den Fußball hin / das Fähnchen in die Hand / Und windet auch um meine Brust / das schwarz’ und gelbe Band. / (K) ...