V E R E I N S N A M E N . D E

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„Sündenpfuhl“




„Sündenpfuhl“



Quer durch die Unterseiten sind zur Auflockerung immer wieder seltsame, peinliche und erheiternde Vorkommnisse rund um Fußball-Vereinsnamen eingestreut. „Schalke 05“ wurde ja ein eigener Beitrag gewidmet. Doch das Warenlager ist weiterhin prall gefüllt. Der Oberbegriff „Knigge“ eignet sich nun gut, kleinen Torheiten nochmal einen Treffpunkt bereitzustellen. Anprangerung wäre meistens maßlos übertrieben, es soll wirklich um den Spaß gehen. Oder hat man Tritte ins Fettnäpfchen sogar als unerläßlichen Bestandteil eines echten Kulturguts zu begrüßen?!




„Sündenpfuhl“


Im Jahr 2000 empfing der VfL Osnabrück zum Aufstiegsspiel zur 2. Bundesliga Union Berlin. Die Stadionzeitung wartete wie üblich mit der Bilanz auf: 1:0:0 für den VfL. Das eine einsame Spiel hatte 1976 im DFB-Pokal stattgefunden. Hä?! Zwar stimmt es, daß die Osnabrücker damals auf einen Gegner dieses Namens getroffen waren, doch handelte es sich in voller Länge um den SC Union 06 Berlin, nicht um den 1.FC Union Berlin. Naja, Union Berlin und Union Berlin kann man miteinander verwechseln. Aber nicht dann, wenn der eine Klub in der DDR ansässig war und unmöglich am DFB-Pokal teilgenommen haben konnte ...


Rot-Weiss Essen muß seit jeher damit leben, bei Auswärtsspielen fehlerhaft benannt auf den Eintrittskarten zu stehen. Wobei eigentlich umgekehrt ein Schuh draus wird (der Verein schreibt sich selbst falsch, die anderen berichtigen ihn), aber darum geht es an dieser Stelle nicht. Auf den Karten zum Pokalheimspiel gegen TeBe 1994 unterlief dem Klub mit eigenhändig verwendetem „ß“ dazu sogar noch ein Eigentor. Ausgerechnet der Stadtgenosse Schwarz-Weiß, den man doch für hinreichend kundig halten sollte, sorgte dann für diese astronomische Fehlerdichte: 1. RWE führt gar keinen Bezeichnungsnamen. 2. Zwischen die beiden Farben kommt ein Bindestrich. 3. „ss“ statt „ß“. 4. Kein Bindestrich zwischen Wortname und Ortsname. Unfaßbar!





In einem Jahresbericht von Ende der 1920er Jahre des „Verbandes Brandenburgischer Ballspielvereine“, zu dessen Betreuungsgebiet auch Berlin gehörte, findet sich ein seltsamer Vereinsname: Stern 00. Offenbar wollte man den Steglitzer FC Stern 1900 einheitlich mit Germania 88, Viktoria 89, usw. wiedergeben. Doch bei dieser einen Jahreszahl schickt sich das nun wirklich nicht. Und es war auch unnötig, da man beim als „Lichterfelde 1912“ bezeichneten FC Lichterfelde 12 + die selbst aufgestellte Norm gleich wieder sprengte.


Daß die entstehende Kurzform des Linzer ASK als Wort ausgesprochen wird, ist als Eigentümlichkeit zumindest österreichweit bekannt. Auch an die Pluralisierung „LASKer“ hat sich das Volk gewöhnt. Aber muß man dann sogar - wie auf diesem alten Wimpel - noch weiter abdriften und die Abkürzung als vermeintlich normales Wort abfassen?





Anhänger des VfB Stuttgart brachten einen Seidenschal heraus, mit dem sie gegen eine mögliche Ausgliederung der Lizenzspielerabteilung in eine Kapitalgesellschaft protestieren wollten. Auf der einen Seite war neben dem VfB-Wappen „eingetragener Verein seit 1893“ zu lesen, auf der anderen zwischen den Emblemen der Vorgängerklubs FV Stuttgart und Krone Cannstatt „seit 1893“. Abgesehen davon, daß der Kronenklub aus dem Jahr 1897 stammte - die Rechtsform „e.V.“ wurde erst 1900 mit dem Bürgerlichen Gesetzbuch eingeführt.


1956 empfing Einheit Dresden + einen Schweizer Spitzenklub zum internationalen Vergleichstest. Sowohl per Spielplakat als auch in der Stadionzeitung war man überzeugt, auf den „1.FC Zürich“ zu treffen - den es jedoch nie gegeben hat. Nachforschungen in der Zeitung „Neues Deutschland“ brachten für den gleichen Zeitraum eine weitere bemerkenswerte Paarung zum Vorschein: Wismut Karl-Marx-Stadt gegen einen „SC Zürich“. Mmhh, daß der FC Zürich und der Grasshopper-Club Zürich („GC“) mit Tarnnamen in der DDR unterwegs gewesen wären, davon ist eigentlich nichts bekannt.





Raspo Elmshorn verschmolz 2004 mit Fortuna Langelohe zum FC Elmshorn. Stand 2016 (!) führt Kicker-Online den Klub immer noch als Raspo. Der Datensatz von Fussball.de trägt keine Schuld, dort ist der heutige Name eingepflegt. Ob der Kicker die herzerfrischende Marke einfach genausowenig vergessen kann wie viele Fußballfreunde, oder was da im Busch ist, man wüßte es zu gern. Aber Nachfragen verbieten sich bei beiden Stellen - zu groß scheint die Gefahr eines endgültigen Schlußstrichs ...





Meldung zur Fusion in Traunstein 2012: „Bei der Gründungsversammlung (...) wurde nun über den Namen des neuen Vereins entschieden. Viele Vorschläge wie ASC, OSC, SB oder Eintracht Traunstein gab es dabei zur Auswahl. Am Ende einigte man sich auf ‚Sportbund Chiemgau Traunstein’. Christoph Kraller, neuer Vorsitzender des Vereins, meinte anschließend: „Im Vereinsregister wird der Klub allerdings unter dem Namen ‚SK Chiemgau Traunstein’ eingetragen werden.““. Faxen um der Faxen Willen! Letztlich beschränkte man sich dann doch durchgängig auf SB.


Ein fußballverrückter Russe beschäftigte sich auf seinem Blog - in kyrillischer Schrift - mit unseren deutschen Vereinsnamen. Zehn (!) Beiträge lang durchforstete er den Wald, von Aurora, Jungblut und Sperber, bis Mölders, Trafowerk und Waggonbau. Auch Jux-, Werks- und DDR-Namen, die in der hiesigen Sammlung fehlen, wurden ausführlich-liebevoll vorgestellt. Schon die unterschiedslose Gewichtung verfälschte allerdings das Bild. Zudem ließ er „Vereinsnamen gemäß den Vereinsfarben“ außen vor. Und überhaupt befaßte sich die ganze Ausarbeitung nur mit Wortnamen; als einziger Bezeichnungsname rutschte „Tuspo/TuSpo“ versehentlich mit hinein. Falls manche Russen einen verkehrten Eindruck von uns haben, könnte es daran liegen. Dennoch - es war die beste anderweitige Veröffentlichung zum Sachverhalt deutsche Fußball-Vereinsnamen!


Konkordia Plauen + ist der mit Abstand wichtigste Vertreter seines Vereinsnamens in diesem Erscheinungsbild. Das Wappen ähnelte demjenigen von Borussia Mönchengladbach, nur daß in der Mitte halt ein K posierte. 99,99 % der Namensvettern schreiben sich bekanntlich mit C. Anders als beim Lehnwort „Klub“ läßt sich wenig dagegen einwenden, denn es bleibt so oder so immer ein Fremdwort. Aber die Mischform, die stellt auf jeden Fall eine unterirdische Stilblüte dar.





Sobald ein Verein in textlicher Umgebung mit dem Bezeichnungsnamen erscheint, bedarf es eines grammatischen Artikels. Es gibt Ausnahmen, z.B. in Schlagzeilen oder in Aufzählungen. Dieser Spruch auf dem Schild eines Klubs aus Emden verlangt vom Sprachgefühl her aber nach dem Artikel. Bei einer „Freien Turnerschaft“ käme logischerweise der weibliche zum Zug. Dann wäre von den Machern auch nicht in sämtlichen Arbeitsschritten unerkannt geblieben, daß eine FT 03 allenfalls ihre Gäste begrüßen kann.





Der Trägerverband Wismut hatte in seiner Jubiläumsschrift zum Zehnjährigen ein gewisses Problem, als der Vereinsname des BSC Young Boys, in Deutschland ja „Young Boys Bern“ genannt, erwähnt werden mußte. Wie konnte man den klassenfeindlichen Anglizismus umgehen? Die wörtliche Übersetzung „Junge Jungen“ hätte doch nur Gelächter eingebracht. Schließlich gab man folgende halbgare Bildunterschrift in Druck: „Begrüßung zum Europa-Cup-Spiel Wismut Karl-Marx-Stadt gegen Jung-Boys Bern“.


Vereinsnamen auf der Brust waren, als es noch welche gab, nicht nur wahnsinnig schmuck und be­eindruckend, sondern auch praktisch. Mannschaften ließen sich damit auf Schwarzweiß-Photos spielend leicht zuordnen. In einer Festschrift von Preußen Wanne scheint aber trotzdem irgendwas durcheinandergeraten zu sein:





„Union 1861 Schönebeck“ (ohne Bezeichnungsname) war für den 2016 erfolgten Zusammenschluß von Schönebecker SV und Schönebecker SC schon beschlossene Sache gewesen. Mitglieder beider Vereine beantragten jedoch eine erneute Aussprache über das „Union“. Eine Versammlung von Funktionsträgern entschied sich daraufhin einmütig zu „Schönebecker SG 1861“ um. Wie sich bald herausstellte, durfte diese Maßnahme wegen Verfahrensfehlern aber nicht rechtskräftig werden. Nur mit weiterem Aufwand, zusätzlichen Notarkosten und unter großem Zeitdruck bis zum Saisonbeginn hätte man das Blatt noch wenden können. Daher beließ man es bei „Union 1861“. Eigentlich kein Grund zur Panik, neue Namen gehen selten schlagartig in Fleisch und Blut über. Den Verein gleich mit einem ausdrücklich ungewollten Namen ins Leben zu rufen, ist allerdings auch nicht der beste Anpfiff ...


Selbst für Sportmuffel sollte es zum Allgemeinwissen gehören, ein an letzter Stelle eines Bezeichnungsnamenkürzels befindliches „G“ standardmäßig mit „Gemeinschaft“ zu übersetzen. Als Fußballfreund weiß man umso mehr Bescheid, und unter den Anhängern eines konkreten Namensträgers wäre Ratlosigkeit geradezu Gotteslästerung. Doch es geht noch viel krasser: Fans der TSG 1899 Hoffenheim verstanden den eigenen Vereinsnamen nicht einmal in dem Moment, da sie 2001 im Tonstudio ein Lied über die TSG einsangen. Was ja einschließt, daß sie ihn bis dahin auch niemals hinterfragt hatten! Reicher an Wissen nahmen sie das Stück Jahre später übrigens nochmal neu auf (h. „Einstieg / VN-Hörfunk“).





Helmut Schön feierte 1943 und 44 mit dem Dresdner SC die Deutsche Meisterschaft. Anschließend galt die Trophäe „Viktoria“ jahrzehntelang als verschollen. Im Trubel der Wiedervereinigung tauchte sie 1990 plötzlich wieder auf. Der 74-jährige Schön wurde sogleich darüber in Kenntnis gesetzt. Seine Entgegnung soll gelautet haben: „Die Germania - das kann nicht wahr sein!“.


Unglaublich, ein 2014 anberaumtes Freundschaftsspiel von Union Berlin bei der Djurgårdens IF (Stockholm) mußte wegen schwerer Ausschreitungen von mitgereisten Gästefans abgebrochen werden. Auslöser der Randale war ein auf schwedischer Seite aufgezogenes Banner, das provokant den Namen eines unbeteiligten dritten Klubs zu lesen gab. Beim bloßen Anblick eines Vereinsnamens dermaßen die Haltung zu verlieren, dürfte einmalig in der Geschichte sein. Unter anderem der Verein Union verdächtigte anschließend die Szene des verfeindeten Stadtnachbarn, sie hätte das aufwendig hergestellte Banner wohl nach Stockholm gebracht. Eigenbenennungen dieses Klubs lauten aber auf „BFC“, „Dynamo“, „BFC Dynamo“ oder „Berliner FC Dynamo“, im Zweifelsfall noch auf „Dynamo Berlin“. Und niemals so:





Es ist schon von Vorteil, wenn sich die Möllner SV hin und wieder in der ausgeschriebenen Fassung zeigt. Wie sollte man das grammatische Geschlecht ihres Namens sonst auch erahnen können. Daß dieser Jubiläumswimpel von 1972 auf das Grundwort „Vereinigung“ aufmerksam macht, ist also schön und gut. Bezüglich des Bestimmungsworts wäre dagegen keine Hilfe nötig und hier auch besser unterblieben, denn der Klub hieß in Wahrheit immer „Möllner Sportvereinigung“ ...





RWE, so kürzt sich nicht nur ein Essener Fußballverein ab, sondern auch der Energieversorger „Rheinisch-Westfälisches Elektrizitätswerk“. Zum Problem wird diese Namensgleichheit, wenn die Firma RWE einen Derbygegner des Fußballvereins RWE zu sponsern gedenkt. Die „RWE-Tribüne“ im Duisburger Stadion war schon arg grenzwertig, ehe aufgebrachte MSV-Fans den angekündigten Erwerb der Namensrechte für die ganze Spielstätte verhindern konnten. Brustsponsoring ist ohnehin nur bei einem Verein möglich, der Rot-Weiss Essen längst aus dem Gedächtnis gestrichen hat - wie Bayer Leverkusen. Doch dann wurde die Werkself vom Schicksal ausgerechnet in jener Zeit (2002) zum Pokalspiel nach Essen geführt. Sie trat dort tatsächlich mit RWE-Schriftzug an, fiel aber weniger unangenehm auf als gedacht, da sich Rot-Weiss nicht unterbuttern ließ und genau den gleichen Dreßsponsor herzeigte.


Na klar, wenn beim Schreiben eines Vereinsnamens der Platz eng wird, hört man einfach abrupt auf. In diesem Fall erfolgte der Abschluß gar innerhalb des Lautes „ei“, wodurch mit dem verbliebenen „e“ ein unzutreffender neuer Laut kreiert wurde. Dazu fällt einem auch das Wappen von Preußen Glatz + ein, bei dem das Textfeld zwar für „PREUSSEN“ gereicht hätte, aber lieber mit „S.V. PREUSS.“ beschrieben wurde.





Ein Niederländer studierte an der renommierten Universität Leiden (Niederlande) „Deutsche Sprache und Linguistik“. In seiner 2016 angefertigten Abschlußarbeit befaßte er sich mit der Angelegenheit, ob und welchen grammatischen Artikel wir vor Vereinsnamen mit Wortnamen setzen. Die Ergebnisse gewann er aus einer auf Lückentexten aufgebauten Umfrage. Vermutlich irregeführt durch Hertha BSC war der Student davon ausgegangen, daß Namensbestandteile beliebig angeordnet sein können. Deshalb hatte er die Testpersonen auch mit haufenweise sinnlosen Vereinsnamen konfrontiert, wie z.B. „Apollo SG“, „Arminia SV“, „Silesia Hamburger SC“, „Atlas Münchener SG“, „Germania 1893 SC“, „Jupiter 98 SpVgg Karlsruhe“, „Bavaria Würzburg 03 SV“, „Ajax Regensburg 1967 SpVgg“. Die einzige richtige Reaktion der Testpersonen wäre Abbruch gewesen! Es sei hiermit versichert, daß die umfangreiche Analyse der Antworten lediglich einen Nutzwert für den Ofen hat.


Die Fans von Sturm Graz hatten sich eines Tages eine besondere Choreographie zu Ehren ihres Klubs ausgedacht. Von den fünf aufgezogenen Zeichen standen dann nur leider zwei auf dem Kopf. Statt des Wortes „STURM“ erstrahlte der Buchstabensalat „STNRW“. Das U schaffte man in höchster Not immerhin noch zurechtzudrehen, das M nicht mehr. Was haben solche Aufführungen auch überhaupt auf den Rängen zu suchen, dort, wo Fahnen geschwenkt werden sollten?





Wird irgendwo die Deutsche Schrift angewandt, kann man drauf wetten, daß es Fehler hagelt. Von den zwei verschiedenen s-Formen, die sich doch nicht ohne triftigen Grund entwickelt haben konnten, steht am Wort(teil)ende das Rund-s, sonst überall das Lang-s. „Zeiss“ ist demnach zwingend mit einem Lang-s und einem Rund-s zu schreiben. Weil das scheußlich aussähe, schrieb sich der Klub vor dem Schriftverbot ja auch kurzerhand mit ß! Ferner sind auf dem Schal bei den Buchstaben F, Z und J die unteren Auswüchse gekappt worden. Dadurch ging das J allerdings vollständig ins I über. Also haben wir es hier offenbar mit einem Verein aus der sagenumwobenen Stadt „Iena“ zu tun ...





Und jetzt Fertigmachen zum Kreischen. Gemäß zweier Netzseiten mit Statistik zu Bayern München schied der Verein 1902/03 durch ein 1:4 gegen die „Süddeutschen Kickers Ulm“ aus dem Meisterschafts-Wettbewerb aus. Über diesen hochtrabend benannten Provinzklub wüßte man gern Genaueres, doch liefert Gugel keine weiteren Treffer. Ein Quellenabgleich läuft vielmehr auf die Stuttgarter Kickers als Bayerns Spielpartner hinaus. Trotzdem werden die beiden Netzseiten nicht voneinander abgeschrieben haben, da die eine nur Bayern-Niederlagen sammelt und als Zusatzinfo das Datum bietet, während sich die andere um eine komplette Bayern-Statistik bemüht und das Ergebnis mit Zahlendreher vermasselt. Die eigentliche Urheberschaft ist folglich in einem etwas älteren Schriftwerk zu vermuten. Aber wie schlichen sich darin die „Süddeutschen Kickers Ulm“ ein? Auf der wahren Turniertafel findet man durchaus alle drei Namensbestandteile in passender Reihenfolge - verteilt auf drei Klubs: Nach ihrem Sieg gegen den „Süddeutschen FC Stuttgart“ gewannen die Stuttgarter Kickers auch das Stuttgarter Endspiel, kegelten dann den „Privaten TV Ulm“ raus und trafen schließlich auf Bayern. Wenn nun an zwei Stellen versehentlich die Löschtaste betätigt wurde, vielleicht weil der Bearbeiter zum Sekundenschlaf wegnickte, stand beim Erwachen der neue Verein „Süddeutsche Kickers Ulm“ am Bildschirm !! Niemand muß solch einem Oberhammer Glauben schenken, aber ohne Gegenvorschlag kommt man da wohl nicht umhin!